PelviPower Kraft aus der Mitte

PelviPower System

Kraft aus der Mitte - Das Beckenbodentraining mit System

3 Module:
  • Elektromagnetische Impulsstimulation
  • Bio-Feedback-Training (BFT)
  • Übungen für zu Hause

PelviPower - Das Training zur Kräftigung des Beckenbodens

Das neu entwickelte, nicht invasive PelviPower-Training begegnet einem wachsenden Bedürfnis in allen Bevölkerungsgruppen. Der westliche Lebensstil ist von sitzenden Tätigkeiten dominiert. Selbst wenn wir uns bewegen, sitzen wir lange Zeit in Autos, Zügen und Flugzeugen. In Fitnessstudios wird überwiegend die äussere Muskulatur trainiert. Wir vergessen dabei oft die wichtige Körpermitte, die den Beckenboden und die umliegende Muskulatur betrifft. Das nicht invasive PelviPower-Training hilft einfach und effektiv den Beckenboden zu trainieren. Mit der einzigartigen Kombination aus Magnetfeld­therapie und Bio-Feedback-Training.

Das PelviPower-Training in Zahlen

15-20Minuten
Training
1-5Mal
wöchentlich
3-12Wochen
Training

Der Beckenboden

Sie arbeitet im Geheimen, unbeachtet und tabuisiert: die Beckenbodenmuskulatur – eine der wichtigsten Muskelgruppen in Ihrem Körper. Der Beckenboden ist verantwortlich für Ihre Gesundheit, Ihre Energie, Ihre Ausstrahlung und Ihre Lebensfreude. Der Beckenboden ist das Powerzentrum in der Mitte Ihres Körpers. Er fällt uns eigentlich erst auf, wenn er schlappmacht. Bei Inkontinenz, Blasenschwäche oder Potenzstörungen. Grund genug, die Beckenbodenmuskulatur zu trainieren – am einfachsten, bequemsten und effektivsten mit der PelviPower-Methode.

Mit PelivPower wird einfach und bequem die Beckenbodenmuskulatur trainiert


Die Methode

Die neue Trainingsmethode, die den Beckenboden und die umliegende Muskulatur einfach und wirksam trainiert. Modernste Medizintechnik kombiniert mit effektivem Eigentraining – integrierte Sicherheit durch weltweit einzigartiges PelviPower Modul.

Training mit PelviPower



1. Modul: Der PelviPower mit rpMs (repetitive periphere Muskelstimulation)

pelvipower trainiert das muskulaere system der huefte und des beckenbodensDas PelviPower-Training trainiert das ganze muskuläre System des Beckens und im Hüft-, Gesäss- und Oberschenkelbereich. Die rpMs stimuliert die Beckenbodenmuskulatur auf neuromuskulärer Basis. Der Micromassage-Effekt regt deutlich die Durchblutung im gesamten Rumpf sowie im unteren Lendenwirbelbereich an. Das PelviPower-Training eignet sich besonders für den neuromuskulären Aufbau und die Stärkung des Beckenbodens bei Menschen, die ein klassisches Eigentraining nicht zuverlässig ausführen können oder wollen.

2. Modul: Bio-Feedback-Training (BFT) – Eigentraining für den Beckenboden

Bio Feedback TrainingDer Bio-Feedback-Trainer unterstützt das Eigentraining. Ein integrierter Sensor registriert die Aktivität der Beckenbodenmuskulatur. Dadurch wird die Muskelbewegung während des Trainings auf einem Bildschirm visualisiert. Dieses Bio-Feedback erhöht die Effektivität des Trainings. Das Bio-Feedback-Training ist das alternative, effiziente Trainig für alle, die kontraindiziert für das Magnetfeld-Training sind.

3. Modul: Beckenbodentraining für zu Hause

Im Alltag bieten sich viele Situationen, um die Beckenbodenmuskulatur, Rücken- und Bauchmuskulatur zu trainieren. Wir erarbeiten mit dem Patienten zusammen ein einfaches und wirkungsvolles Übungsprogramm, integriert in Alltagssituationen, für zu Hause oder unterwegs.
Eine aktive Körpermitte ist keine Frage des Alters!

PelviPower-Therapie Code-Card

Trainingseinstellungen für Ihr PelviPower Training für den Beckenboden werden auf der Codecard gespeichert.Um Ihr Beckenbodentraining so einfach und effektiv wie möglich zu gestalten, werden Ihre Trainingseinstellungen auf die PelviPower-Therapie-Karten geladen. Dadurch weiss der PelviPower genau, wie Ihr Beckenboden trainiert werden muss.

Häufig gestellte Fragen - 12 Fragen und Antworten zu PelviPower

Durch den Einsatz von Magnetwellen werden übertragungsfrei Signale in die Muskulatur transportiert. Magnetwellen durchdringen jeden Körper widerstandslos. So ist es möglich, dass die Patientin bzw. der Patient ohne Ausziehen oder Wechsel der Kleidung das Training durchführen kann. Der Patient sitzt im bequemen Trainingssessel in einstellbarer, entspannter Position und die Technik arbeitet für ihn. Die Muskulatur des Beckenbodens wird rhythmisch angespannt und wieder entspannt, ohne dass der Patient etwas dafür oder dagegen tun kann. Das Training ist so einfach, dass der Patient nichts falsch machen kann. Der Patient kann während der Behandlung z. B. lesen oder telefonieren.

Die wichtigsten Vorteile bestehen darin, dass zum einen das PelviPower-Training keinerlei Anstrengung erfordert. Zum anderen ist die Wirkung stärker, als bei klassischem Beckenbodentraining oder Eigentraining. Ebenso stellt sich der Trainingserfolg in den meisten Fällen wesentlich schneller ein. Zudem wird das gesamte Muskelsystem der Körpermitte gekräftigt, was eine deutliche Verbesserung der intra- und intermuskulären Koordination in diesem Körperbereich zur Folge haben kann.

Das PelviPower-Training schlägt bei den meisten Anwendern relativ schnell an. Der Verbesserungsgrad ist bei keinem Patienten völlig gleich, jedoch verspüren die meisten Patientinnen und Patienten eine Verbesserung ungefähr nach der 5. Sitzung, möglicherweise etwas früher oder etwas später. Überwiegend kann beschrieben werden, dass in den ersten Trainingseinheiten ein rascher Verbesserungseffekt eintritt. In den weiteren Trainings-Einheiten schreiten Aufbau und Festigung der Muskulatur kontinuierlich voran.

Es gibt nur wenige Patientinnen bzw. Patienten, die nicht auf das PelviPower-Training ansprechen. In äusserst seltenen Fällen hat selbst eine 20-malige Trainingsserie nicht zum erhofften Ergebnis geführt. Aus der praktischen Erfahrung heraus ist bekannt, dass Patientinnen, die entweder eine Operation mittels einer Anhebung der Harnröhre und des Verschlussapparats hatten oder eine Wertheim Operation, eine zum Teil erheblich reduzierte Erfolgschance haben. Auch bei Nervenverletzungen der entsprechenden Muskulatur ist die Trainingsmethode leider als nicht zielführend zu beurteilen. Vom Training ist wegen schlechten bis gar keinen Erfolgsaussichten abzuraten. Bei jeder Patientin und jedem Patienten wird während der Behandlungsserie, in einem Zwischengespräch mit dem Arzt, das Zwischenergebnis überprüft. Falls der Trainingserfolg ausgeblieben ist, ist die Änderung der vorgenommenen Einstellungen eine empfehlenswerte Option. In einem solchen Falle wird in Absprache mit dem Arzt eine Einstellungsoptimierung und begleitende Beobachtungsphase stattfinden.

Diese Frage muss differenziert beantwortet werden: Zum einen hängt die Nachhaltigkeit des PelviPower-Trainings davon ab, in welchem „Entlassungszustand“ der Patient sich befindet. Zum anderen davon, ob der Patient nach dem Training einem Eigentraining oder körperlichen Aktivitäten nachgehen kann. Kann ein Patient dies nach dem Training tun, verlängert sich die Nachhaltigkeit deutlich. Ziel wäre es dies zu erreichen, da eine Wiederholung des PelviPower-Trainings dann womöglich bis ins hohe Alter nicht mehr notwendig sein könnte. Ist die Möglichkeit des Eigentrainings und körperlicher Aktivitäten nicht zuverlässig gegeben, zeigen die Erfahrungen, dass das Training in einem Zeitraum von 6 bis 12 Monaten nach dem Training, zumindest zeitweise oder nur einmal wöchentlich weitergeführt werden sollte.

Ein schnellerer Trainings-Erfolg durch ein paralleles Eigentraining ist bisher nicht bestätigt. Jedoch ist es ratsam, mit dem Eigentraining frühzeitig zu beginnen. Durch das PelviPower-Training spürt der Patient seinen Beckenboden früher und deutlicher als beim klassischen Training. Ein Vorteil ist, dass der Patient relativ schnell und zielsicher ein besseres Körpergefühl zu seiner Beckenbodenmuskulatur entwickelt und in der Nachfolge den Behandlungserfolg durch das Eigentraining auf Dauer stabilisieren kann.

Ja, im Rahmen einer Reha-Maßnahme nach einer Prostatektomie wird unter anderem eine entstehende postoperative Harninkontinenz mit dem PelviPower-Training behandelt. Dabei hilft der Faktor Zeit. Die Erfolgsaussichten werden maßgeblich erhöht, wenn der Patient entsprechend bald nach der OP reagiert. Mit einer vergrößerten Prostata sollte eine Behandlung auf dem PelviPower wegen einer bestehenden Reizüberempfindlichkeit nicht stattfinden.

Ja. Prinzipiell ist das PelviPower-Training auch vorsorglich anwendbar. Unter Berücksichtigung des bestehenden Muskulaturzustandes besteht die Möglichkeit, eine enorme Stärkung des Beckenbodens innerhalb kurzer Zeit herzustellen. Des Weiteren kann das Training auf dem PelviPower auch zur Festigung und Straffung des Gesässes beitragen.

Im Allgemeinen berichten Patientinnen und Patienten von einer guten bis sehr guten Verträglichkeit. Das Training ist in keiner Weise anstrengend und regt dennoch den Blutkreislauf an. Durch das Training entsteht eine gute Gewebsdurchblutung, die Patientinnen und Patienten direkt während und nach einer Trainingseinheit auf dem PelviPower als angenehm und nachhaltig verspüren.

Prinzipiell ist die Blasenentleerung eine gute Empfehlung, jedoch kein Muss. Während der Behandlung verspüren die wenigsten Patienten einen Harndrangdurch die Muskelstimulation. Falls doch ein Toilettengang eingelegt werden muss, kann der PelviPower auf Pause gesetzt werden. Nach dem Toilettengang setzt die Behandlung an gleicher Stelle wieder fort.

Gesundheitliche Einschränkungen gibt es in Form von absoluten Kontraindikationen. Das PelviPower-Training darf nicht angewendet werden bei Schwangerschaft, Implantaten elektronischer oder metallischer Art im Bereich zwischen Knie und Hals z. B. Insulinpumpe, Herzschrittmacher, Defibrillator, Hormonspirale, Hüftgelenk aus metallischer Legierung, metallische Schrauben, Nägel etc. im Bereich ab 10 cm des Oberschenkels über dem Kniegelenk bis zum Unterbauch, Epilepsie und bei schweren Herzrhythmusstörungen. Nach Operationen oder Bestrahlungen darf das Training erst 4 Wochen nach der Behandlung durchgeführt werden. Bei akutem Fieber, Entzündungen im Urogenitaltrakt oder bei schmerzhaften Hämorrhoiden kann eine Behandlung zu Unbequemlichkeiten führen. Auch bei einer Menstruation kann es vorkommen, dass die Trainingsempfindlichkeit kurzfristig höher als normal ist. Eine Rücksprache mit dem Arzt oder Therapeuten ist empfehlenswert.

Altersbeschränkung gibt es keine. Im Gegenteil: Die Trainingsmethode wird in vielen Senioren-Einrichtungen betrieben, weil dort eine sehr hohe Häufigkeit von unfreiwilligem Harnverlust der Fall ist. Patientinnen und Patienten im Alter von 85 Jahren, die das PelviPower-Training erfolgreich nutzen, sind daher keine Seltenheit. Mit zunehmendem Alter besteht die Gefahr des Verlustes der körperlichen Mobilität und der Bewegungsfreiheit. Gerade in einem solchen eintretenden Fall, ist das Training auf dem PelviPower eine effiziente Option und eine unkomplizierte Möglichkeit, ein Stück Lebensqualität zurückzugewinnen.